Models und Sportler

Bei den Olympischen Spielen hatte schon immer Mode grosse Beachtung gefunden. Fashion meets Olympics beginnt spätestens am Tag der Eröffnungsfeier, wenn die Teams der einzelnen Nationen im Stadion einmarschieren und die Zusammengehörigkeit des Teams nicht nur anhand der Fahnen erkennbar wird, sondern auch anhand der Kleider, die von den  Sportlern und Sportlerinnen getragen wurden. Es sind zwar Sportler aber in diesem Augenblick werden Sie zu Modells.

Zum Beispiel wurde einst das Team der USA von Ralph Lauren eingekleidet, das italienische Team fiel einst auf mit der Kreation von Loro Piana, aber die meisten einigten sich, dass das indische Team, mit ihrem traditionellen Look, am geschmackvollsten gekleidet war.

Die Olympischen Spiele und Youtube sind eine perfekte Platform für die Präsentation neuer Kollektionen für die grossen Marken. Nike, Puma und Adidas hatten auch an einem  Mode-Wettbewerb teilgenommen. Der klare Sieger war einst Puma. Das Label hatte bei einer Olympiade insgesamt sechzehn Teams ausgerüstet, dazu gab es auch Goldmedaillen und Weltrekorde. Zum Beispiel gab es einen Ausnahme-Athlet Usain Bolt der stellte in der Ausrüstung von Puma einst einen neuen Weltrekord im Sprint über hundert Meter auf.

Die Verbindung zwischen Model, Mode und Sport ist jedoch keine neue Fake-Erscheinung. Alles fing mit dem Turnschuh an, als Menschen anfingen Sportschuhe auch im täglichen Leben zu tragen. Diese Erfahrungen steigerte sich noch, als in der Hip Hop und Breakdance Szene in den achtzigern Jahren Sportschuhe zum absoluten Kult avancierten.

Die Vermarktung von Sport, Models und Mode verläuft meistens in zwei Richtungen; entweder lässt das Label eine Kollektion von einem Bekannten Designer entwerfen und wirbt mit seiner Exclusivität. So kann man zum Beispiel in den Sachen von Stella McCartney zum Yoga gehen. Oder es wird mit einem Repräsentanten aus der Sportwelt geworben, einem erfolgreichen und beliebten Sportler, der Stellvertretend für den Verbraucher steht. Der frühere Sprintläufer Linford Christie sagte einmal: „Wenn ich gut aussehe, kann ich auch schneller laufen.“

Doch es dreht sich nicht nur alles um bekannte Gesichter im Zusammenhang mit Mode und Sport. Die Mode profitiert auch auf dem Gebiet der Innovationen. Es werden laufend neue Materialle erfunden, die die Sportler schneller und besser machen. Aber nicht nur die Sportausrüstung erlebt einen Wandel der Textillien, auch zum Beispel bei Prada werden für die exclusiven Kleidungsstücke Neopren und Gore-Tex verwendet.

Zu Zeit kann man meinen, dass es keinen Weg zurück mehr gibt. Models und Sport sind verbunden, sie sind zu einem Hybryden zusamenngewachsen. Das heisst, wir können uns weiterhin freuen, wenn unsere Lieblingsstars schicke Sachen tragen und wir können auch selbst aktiv, im Sinne von Linford Christie, gutaussehend das Beste aus uns rausholen und versuchen als Model erfolgreich zu sein wie ein Sportler, deshalb zum Casting anmelden.

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